Kategorie: Nachrichten, Aktuelles, Projekte Soziale Stadt, Nachbarschaften, Angebote im Stadteil

DAS waschhaus-café-Plakat
Unter der Bauherrenschaft der Hilfswerk-Siedlung GmbH, die die Räume auch mietfrei zur Verfügung stellt, wurde die kaum mehr genutzte Waschküche zu einer neuen Nachbarschaftseinrichtung umgebaut. Architekt war das Büro feddersenarchitekten. DAS waschhaus-café wird von KUBUS e.V.. betrieben und Umbau und Betrieb werden finanziert aus Mitteln der Sozialen Stadt über das Quartiersmanagement.
So soll es werden - Ziele
Das Nachbarschaftszentrum soll eine aktive Begegnungs- und Erlebnisstätte für die Bewohner werden. Die Bewohner um die Eugen-Bolz-Kehre sollen sich treffen können und miteinander in Kontakt kommen. Es soll ein Ort für nachbarschaftliches Miteinander geschaffen werden und ein lebendiger Treffpunkt für Alle. An einem Ort, wo es bisher kaum Kontakt- und Kommunikationsmöglichkeiten gab. Für Ältere und jüngere Menschen jeder Herkunft und Kultur soll DAS waschhaus-café eine Anlaufstelle sein, um gemeinsam Freizeit zu verbringen und aktiv zu werden. Der Schwerpunkt des Angebots liegt bei Senioren (55+) und Familien.
Und das kann man im Waschhaus-café machen
In den frisch renovierten und neu eingerichteten Räumen gibt es jetzt jede Menge Angebote und Treffmöglichkeiten. Vorweg: Waschen kann man im Waschhaus natürlich immer noch. Nur schöner jetzt und indem man nebenher noch was anderes erleben kann.
Zuerst und ganz wichtig: Im Waschhaus gibt’s ein Café, wo man sich treffen kann, Kaffee trinken (und Tee und Wasser und Saft und mehr!) und mit den Nachbarn ins Gespräch kommen. Im Sommer wird dort auch Eis angeboten. Das Café ist im großen Hauptraum. Dann gibt es noch mehrere kleine Räume, in denen Beratung, Kurse und Treffen stattfinden können, einen schönen Loungebereich mit Sofas (nicht nur Jüngere chillen* gern!), eine große Küche und einen Außenbereich. Mann kann Sport machen, Computerkurse besuchen und zusammen frühstücken. Sich mit Freunden unterhalten und mit Nachbarn ins Gespräch kommen. Niemand muss mehr allein sein. Wer Gesellschaft will, geht jetzt einfach runter (oder um die Ecke) ins Waschhaus, Leute treffen.
Und das Allerbeste: Jeder kann mitmachen! Das Waschhaus-Café soll von den Bewohnern aktiv mitgestaltet werden. Das bedeutet, das Angebot richtet sich nach ihren Vorstellungen und Mitmachen ist sehr erwünscht. Wer Fähigkeiten hat, die er einbringen möchte, ist herzlich willkommen! Helfende Hände werden immer gebraucht. Denn zusammen kann man viel auf die Beine stellen. Gemeinsam kann man Hoffeste organisieren, Pflanzaktionen oder Trödelmärkte. Spielrunden, Tanztees, Grillpartys, was immer die Bewohner organisieren möchten.
Kubus e.V. kooperiert beim Betrieb des waschhaus-cafés mit mehreren Gropiusstädter Einrichtungen, die bei Beratung und Kursangebot Unterstützung leisten: Dem Selbsthilfezentrum Neukölln-Süd, Thessa e.V. und Trialog e.V., Impuls e.V., das Frauencafé Gropiusstadt, die Stadtteilmütter und der Freiwilligenagentur Gropiusstadt.
Auch die Freiwilligenagentur Gropiusstadt wird im Waschhaus-Café Eugen-Bolz-
Kehre ein endlich ein „Zuhause“ erhalten. Dort wird es dann Ansprechpartner und regelmäßige Sprechzeiten geben, damit freiwilliges Engagement in der Gropiusstadt dauerhaft unterstützt und begleitet werden kann.
Und das wird ab 28.5. angeboten:
- Jeden Wochentag: Das Waschhausfrühstück
Mit Leib und Seele in den Tag: Gemeinsames Frühstück für Jedermann - Mutter-Kind Gruppe
- Beratung: Sozialberatung, Rechtsberatung, ALG II-Beratung, Heilpraktikerberatung „gesundes Leben“
- Sportangebote: Yoga für Senioren, Frauengymnastik, Hockergymnastik
- EDV-Training: EDV- für Ältere, Mütter – EDV
- Kreativ-Gruppe: Basteln für Alle
- Gesellschaftsspiele
Vorgesehen ist noch viel mehr: Gemeinsam kochen, Basare & Feste veranstalten, Spielnachmittage, Spaziergänge etc.
DAS waschhaus-café
Eugenbolz-Kehre 12
12351 Berlin
Tel. 60 25 91 50
Fax 60 25 91 51
* Jugendsprache für relaxen, ausruhen, sich entspannen, die Seele baumeln lassen