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2006 hat der Verein „Aufbruch Neukölln“, die „Initiative für ein noch besseres Neukölln“ und die Psychosozialen Dienste Neukölln die „Woche der Sprache und des Lesens“ auf die Beine gestellt. Seitdem wird jedes Jahr eine Woche lang wurden in ganz Neukölln Lesungen abgehalten,
Die Woche der Sprache und des Lesens 2010 wird am 29. Mai in diesem Jahr festlich auf dem Lipschitzplatz und dem Bat Yam-Platz in der Gropiusstadt eröffnet. Schirmherr der Sprachwoche ist der Regierende Bürgermeister Klaus Wowereit. Er hat sein Kommen angesagt und bestimmt wird auch der Neuköllner Bürgermeister Heinz Buschkowsky es sich nicht nehmen lassen, bei diesem Ereignis dabei zu sein. Beim Eröffnungsfest geht es dann bereits los mit Musik und Lesungen, Theater und Texten. Bis zum 6. Juni wird es dann in ganz Neukölln – und dieses Jahr eben verstärkt in der Gropiusstadt – Veranstaltungen rund ums Thema Lesen und Sprache geben. Auch bekannte Autorinnen und Autoren werden aus ihren Werken lesen. Das Quartiersmanagement unterstützt das Auftaktfest und Aktivitäten des Bildungsverbunds Gropiusstadt rund um die Sprachwoche mit Mitteln aus dem Quartiersfonds 2.
„Sprache ist das, was uns verbindet, was uns zu Austausch und Miteinander befähigt – und das sollten wir auf spielerische, künstlerische und menschliche Weise tun“, sagt Kazim Erdogan, der „die Seele“ dieses nun schon zum dritten Mal stattfindenden Neuköllner Ereignisses ist. Mit seinem Team hat er Lesungen an ungewöhnlichen Orten organisiert: Im Arzt-Wartezimmer, in der U-Bahn oder in Parks. Die Organisatoren legten Wert darauf, dass es auch fremdsprachige Lesungen gibt, die teilweise parallel auf Deutsch übersetzt wurden. Geschichten oder Romane vermitteln oft mehr über ein Land und dessen Kultur, wie die Menschen dort ticken und wie die Gepflogenheiten dort sind, als eine Sendung im Fernsehen.Mitmachen kann dabei jeder und jede, die Lust hat, etwas mit Büchern, Lesen, oder eben Sprache vorzustellen bzw. aufzuführen. Es können sich auch Schulen, Kitas, Jugendgruppen, Seniorenvereine, Geschäfte – einfach alle beteiligen, die eine Idee dazu haben.
In diesem Jahr wird es einen Sprichwörter-Wettbewerb geben. Wer möchte, kann ein Sprichwort seiner Heimatsprache ins Deutsche übersetzen und bei den Organisatoren einreichen. Die besten Texte werden bei der Abschlussveranstaltung öffentlich prämiert. Es winken tolle Preise - eine Reise ist sogar darunter - aber mehr wird noch nicht verraten. Im März wird das Programm für die Sprachwochen ausliegen.
Wer also Ideen für Aktionen hat oder sich ehrenamtlich bei der Vorbereitung nützlich machen möchte, soll sich beim Quartiersmanagement oder direkt bei den Organisatoren melden unter
buero@sprachwoche.de Tel. 814 678 54