
Das QM-Team
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Quartiersbüro
Lipschitzallee /
GropiusstadtLipschitzallee 36
12353 Berlin
tel. 60 97 29 03 fax 60 97 29 04
qm-lipschitzallee@stern-berlin.degeöffnet:
Mo 10 – 13 Uhr
Do 16 – 19 Uhr
und immer, wenn das Quartiersbüro besetzt ist!
Martin Vöcks ist Projektleiter des QMs Lipschitzallee / Gropiusstadt und Hauptansprechpartner für alle Institutionen. Von Beruf ist er Diplomingenieur für Raumplanung. Er ist nach dem Studium und ersten beruflichen Stationen in Dortmund 1994 nach Berlin gekommen und hat beim Sanierungsbeauftragten S.T.E.R.N GmbH in verschiedenen Sanierungsgebieten gearbeitet. Er bringt also viel Know-How im baulichen Bereich mit. Anfang 2000 hat er in Prenzlauer Berg die ersten Erfahrungen in einem der dortigen Quartiersmanagements gesammelt. Im Moment ist er zusätzlich zum QM Gropiusstadt noch als Projektleiter im QM Prenzlau tätig, das in diesem Jahr erfolgreich beendet wird.
Durch seine Erfahrung in der Stadtteilarbeit mit anderen Quartieren weiß Martin Vöcks, was notwendig ist, und wie man es am besten verwirklichen kann. Für ihn ist das Quartiersmanagement hier vor allem strukturelle Arbeit. „Aber es gibt in Gropiusstadt die Chance, die negative Tendenz, die das Viertel genommen hat, aufzufangen und wieder umzudrehen. Es ist wichtig, dass die Leute, die schon lange hier leben, mehr Kontakt zu ihren neu zugezogenen Mitbewohnern bekommen, egal ob deutsch oder ausländisch, und sie als Nachbarn begreifen. Und umgekehrt muss der Wille zur Integration bei den Neu-Zugezogenen deutlich werden. Hier muss es viele niedrigschwellige Angebote für die Menschen geben!“
Wichtig ist ihm außerdem, die Fähigkeit der hier ansässigen Institutionen, die herrschenden Defizite aufzufangen und zu bewältigen, so zu stärken und zu unterstützen, dass sie auch nach Beendigung des Quartiersmanagements gemeinsam dafür sorgen können, das Viertel zu einem ganz normalen angenehmen Wohngebiet zu machen.
Petra Haumersen ist Diplom-Politologin und ausgebildete Mediatorin. Sie war lange als selbstständige Sozialwissenschaftlerin tätig und hat mehrere Bücher veröffentlicht. Sie hat unter anderem Mediation in Kooperation mit dem Berliner Mieterverein angeboten und war eineinhalb Jahre für das Jugendamt Spandau in einem Forschungsprojekt im Bereich Jugendarbeit tätig.
Petra Haumersen ist zusammen mit Martin Vöcks für die Gremienarbeit zuständig, und die Spezialistin für Projektanträge. Sie ist der Fels in der Brandung, wenn es mal stürmisch zugeht. Sie behält immer die Ruhe und verliert nie den Überblick. Ihr ist vor allem wichtig (wie auch den drei anderen Team-Mitgliedern), dass die Projekte, die jetzt realisiert werden, nachhaltig sind. Damit die Gropiusstadt, auch nachdem die Arbeit des Quartiersmanagements beendet ist, wieder ein Ort werden kann, wo die Leute gerne leben: „Ich würde mir wünschen, dass alle Bewohner, die alteingesessenen und auch die, die in den letzten Jahren hierher gezogen sind, für sich sagen können: Ja, das ist hier mein Kiez, mein Zuhause. Dass sie stolz darauf sind, Gropiusstädter zu sein, und auf ihr Viertel nichts kommen lassen.“
Selma Tuzlali wurde als Kind einer deutschen Mutter und eines türkischen Vaters Mitte der 1960er Jahre in einer schwäbisch-konservativen Hochburg - zwischen Stuttgart und Bodensee - geboren. Dies war für die Deutschtürkin Grund genug sich nach Stationen in Norddeutschland in Berlin anzusiedeln. Die diplomierte Kulturpädagogin arbeitete lange Jahre als Journalistin bis sie über ihr Aufgabengebiet "Öffentlichkeitsarbeit" bei der Soziokultur und damit wieder bei den Themen ihrer eigentlichen Ausbildung landete. Sie organisierte Stadtteilkultur-Projekte und Ausstellungen sowie Tagungen zu interkulturellen Themen. Beim Quartiersmanagement in der Gropiusstadt ist sie für ihre Lieblingsaufgaben Stadtteilkultur, die Öffentlichkeitsarbeit und die Betreuung der QF1-Anträge zuständig und für die Antragsberatung wie die anderen Teammitglieder auch.