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Einführung

Die Gropiusstadt

Am südlichen Stadtrand von Berlin gelegen ist die Gropiusstadt ein eigenständiger Ortsteil von Berlin-Neukölln. 1958 war der Plan entstanden, die dichtbebauten Gründerzeitviertel von Neukölln zu „entkernen, d.h. Hinterhäuser abzureißen, damit mehr Licht, Luft und Sonne in den Stadtteil kommt. Die Bewohner der abgerissenen Häuser sollten umgesiedelt werden. Auf einer unbebauten Ackerfläche zwischen Britz, Buckow und Rudow sollte eine Groß-Wohnsiedlung entstehen. Ursprünglich hieß das geplante Wohngebiet Großsiedlung Berlin-Buckow-Rudow – Großsiedlung BBR. Der Architekt Walter Gropius mit seinem Architektenbüro The Architects Collaborative (TAC) wurde mit der Planung betraut. Der ursprüngliche Entwurf sah 14.500 Wohnungen vor.

Da 1961 die Mauer gebaut wurde und man sich nun baulich nicht weiter ausdehnen konnte, mussten die Baupläne verdichtet werden und wuchsen in die Höhe: Aus den ursprünglich geplanten 14.500 Wohnungen wurden 19.000 Wohneinheiten für mehr als 50.000 Menschen  - und entgegen den ursprünglichen Planungen von Walter Gropius- für wenige höchstens 14-geschossige Gebäude wurden viele bis zu 30-geschossige Mehrfamilienhäuser gebaut. Walter Gropius blieb bei der Fertigstellung der Gropiusstadt außen vor – seine Pläne wurden von Senats- und Wohnungsgesellschaften-Seite immer wieder von mehreren anderen Planern und Architekten verändert. Gropius äußerte sich vielfach kritisch und besorgt über die Abweichung von seinen Plänen, vor allem wurde sein durchgängiges Konzept nicht umgesetzt, sondern die Gropiusstadt wurde in vielen einzelnen, von unterschiedlichen Planern erdachten Teilkonzepten verwirklicht.

Trotz all dieser unterschiedlichen planerischen Interessen fand am 7. November 1962 in Buckow die Grundsteinlegung mit Walter Gropius statt - im Beisein von Willy Brandt, dem Regierenden Bürgermeister Berlins.

Walter Gropius starb 1969 noch vor Fertigstellung der Gropiusstadt 1975.
Und obwohl die endgültigen Pläne nicht mehr viel mit seinen Entwürfen zu tun haben, sind wesentliche Elemente enthalten, die den Stadtteil prägen und von anderen Großwohnsiedlungen unterscheiden. Auch deshalb heißt die Gropiusstadt nach ihrem berühmten Bauhaus-Architekten – er hat sie erdacht und ihr neben halbrunden Bauten und achitektonischer Moderne viel Grün mitgegeben.

35.532 Einwohner hat die Gropiusstadt heute. Und einen bestimmten Artikel. Jeder, der nur von Gropiusstadt spricht, outet sich als Zugezogener oder Besucher. Die Menschen, die hier leben, vor allem die „Ur“-Einwohner, die als erste hierher gezogen sind, als noch Bagger und Bauzäune das Panorama bestimmten, nennen die Gropiusstadt niemals ohne Artikel. Sie ist etwas Besonderes. Sie gehört zu Berlin, ist aber in sich geschlossen und einzigartig – DIE Gropiusstadt.

In der Gründungsurkunde der Gropiusstadt steht: „Die neue Siedlung wird in einer Zeit wachsen, in der die freien Menschen dieser Stadt und der westlichen Welt hier in Berlin und an den anderen Grenzen durch eine Mauer von Stein, Stacheldraht und Waffen voneinander getrennt leben müssen. (…) Möge unsichtbar über diesen Wohnanlagen der alte Spruch stehen und das Leben der Bewohner erfüllen: concordia domi foris pax - Eintracht in den Häusern, den Plätzen Frieden.“

Ungethüm

Die Aktionen zu „100 Jahre Bauhaus“ in der Gropiusstadt, 2019
 

ACHTUNG

Gropiusstädter Einrichtungen sind unter Einhaltung der Hygiene- und Abstandsregeln
folgendermaßen wieder geöffnet:

Das Foyer des Gemeinschaftshauses ist für die Ausstellung Di - Sa von 10 - 21 Uhr geöffnet.
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Der Verein ImPuls steht für telefonische Beratung
weiter zur Verfügung Mo-Fr unter 90239-1415 und 0163 2100 582.
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Das Frauen-Café Gropusstadt: Telefonische
Beratung unter 602 46 17 oder per E-Mail unter frauencafe-berlin@gmx.de
zur Verfügung. Gruppenangebote für bis 5 Personen sind möglich
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Der Nachbarschaftstreff Waschhaus-Café ist ab Montag, 25.05.2020,
wieder eingeschränkt geöffnet. Weiter Informationen zur Öffnung unter Tel. 303 614 12
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Das Nachbarschaftszentrum Wutzkyallee ist ab Montag, 25.05.2020,
wieder eingeschränkt geöffnet.
Mo - Fr von 12 bis 20 Uhr eingeschränkt für Gruppen.
Was das bedeutet und wie die Öffnung genau aussieht,
könnt ihr gern ab 12 Uhr telefonisch unter 661 62 09
oder auch per E-Mail unter team@wutzkyallee.de erfragen.
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Offene Sprechstunden der Bürgerhilfe finden wieder statt!
Dienstags 10-12 Uhr, donnerstags 10-12 Uhr.
Lipschitzalle 70
Tel. 60250908.
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Selbsthilfezentrum Lipschitzallee 80 und Löwensteinring 13a ist für Selbsthilfegruppen und Kurse bis 5 Personen geöffnet.
Einzelberatungen nach tel. Anmeldung unter 605 66 00
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Stadtvilla Global mit neuem Wochen-/Angebotsplan geöffnet. Bitte erfragen unter Tel. 603 10 80.
Der Mädchenladen im Gemeinschaftshaus bleibt leider noch geschlossen.
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Lipschitzkids bieten ein eingeschränktes Angebot und vor allem draußen. Tel. 29 36 88 43
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Wilde Hütte bieten Programm für max. 6 BesucherInnen. Der offene Bereich ist noch geschlossen. Tel. 604 10 93
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Jugendclub Ufo. Bitte vorher anmelden am Tag des Besuches zwischen 10-14:00 Uhr unter 60 33 355. Max. 6 Personen gleichzeitig.
Pro Anmeldung gibt es ein Besuchszeitfenster von 2 Stunden. Bei Eintritt muss ein Ausweis (Schülerausweis, Personalausweis) und eine Telefonnummer eines Erziehungsberechtigten vorgezeigt werden.
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Diakonie Haltestelle Neukölln Süd. Ab 02.06.: Mo.-Fr. von 9 bis 17 Uhr für telefonische Anfragen/ Beratungen und nach Terminvereinbarung auch wieder persönliche Beratungen. Unsere offene Sprechstunde bleibt noch geschlossen, Gruppenangebote für Menschen mit einem Pflegegrad ebenfalls. Tel. 39 20 62 91.