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Was ist QM

Ein Quartiersmanagement für die Gropiusstadt - was bedeutet das?

In ganz Berlin gibt es Stadtteile, wo verstärkt Probleme auftreten, beispielsweise durch zunehmende Arbeitslosigkeit, niedrige Haushaltseinkommen oder durch Konflikte zwischen Menschen unterschiedlicher Herkunft. Damit das in der Gropiusstadt nicht passiert, wurde der Stadtteil zum Präventionsgebiet erklärt. Negative Entwicklungen sollen aufgehalten und zum Positiven gewendet werden.
Dafür wurden Gelder aus dem Programm Soziale Stadt zur Verfügung gestellt, die das Quartiersmanagement-Team seit 2005 verwaltet. Das Quartiersmanagement-Team wird von der S.T.E.R.N. GmbH gestellt, die im Auftrag der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen und dem Bezirk Neukölln arbeitet.

So ein Quartiersmanagement bietet viele Möglichkeiten. Durch viele Gespräche mit Institutionen und Bewohnern hat das Quartiersmanagement-Team anfangs untersucht, woran es im Stadtteil fehlt, zum Beispiel in den Kitas und Schulen. In Form eines abgestimmten Handlungskonzepts wird alle zwei Jahre neu festgelegt, was nötig ist, um längerfristig die Lebensbedingungen der Menschen hier im Stadtteil zu verbessern. Projekte, die über das QM finanziert werden, sollen dazu beitragen, vorhandene Qualitäten zu stärken und Missstände zu beseitigen. Ziel ist es vor allem, den sozialen Zusammenhalt zu stärken und mehr Teilhabe im Stadtteil zu ermöglichen.



Um hier in der Gropiusstadt etwas verbessern zu können, müssen alle an einem Strang ziehen - und zwar in die gleiche Richtung. Deshalb braucht das Quartiersmanagement-Team Partner. Da sind vor allem die Bewohnerinnen und Bewohner, die sich in Projekten oder in Gremien engagieren können. Dann die zuständigen Stellen in Senat und Bezirk und natürlich alle Institutionen und Initiativen hier im Stadtteil. Zum Beispiel die Wohnungsbaugesellschaften, Schulen und Kitas, Kirchen und Jugendeinrichtungen, Seniorengruppen, Fraueninitiativen, alle Einrichtungen im Bereich Kultur und die Vereine und Träger. Idealerweise arbeiten alle Partner zusammen, jeder stellt sein Fachwissen, seine Zeit und seine Erfahrung zur Verfügung, damit die Projekte kompetent und nachhaltig umgesetzt werden können. Ein wichtiges Gremium hierbei ist der ehrenamtlich arbeitende Quartiersrat, in dem die Mitglieder (Bewohner*innen und Aktuere aus den oben genannten Einrichtungen) gemeinsam über Strategien und Projekte beraten.

Weitere Informationen:
www.quartiersmanagement-berlin.de
www.soziale-stadt.de

Die Aktionen zu „100 Jahre Bauhaus“ in der Gropiusstadt, 2019
 

Veranstaltungen

ACHTUNG:

Aufgrund der Corona-Epidemie ist
das Gemeinschaftshaus Gropiusstadt bis auf Weiteres geschlossen.

 

Der Verein ImPuls steht für telefonische Beratung
weiter zur Verfügung Mo-Fr unter 90239-1415 und 0163 2100 582
 

Die Katholische Kirchengemeinde St. Dominicus bietet tagsüber
eine telefonische Seelsorge an unter Tel. 667 9010.
Mo -Fr von 12-15 lädt die Kirche zum stillen Gebet.
Gottesdienst im Livestream gibt es z.B
sonntags um 11 Uhr unter www.sankt-dominicus.de
 

Die Beratung der Bürgerhilfe an der Lipschitzalle 70
erfolgt ebenfalls telefonisch unter 60250908.
Hilfesuchende können ihre Kontaktdaten in den
Bürgerhilfe-Briefkasten werfen, das Team meldet sich dann.